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Kunstwerke von aller Welt
Das Museum der aussereuropäischen Kulturen hat in der Villa Heleneum, die am Wanderweg nach Gandria zwischen Cortivo und San Domenico liegt, einen einladenden und funktionalen Sitz gefunden. Die Villa liegt direkt am See, inmitten eines öffentlichen Parks. Sie wurde von 1930 bis 1934 in neoklassizistischem Stil erbaut, nach dem Vorbild einer berühmten Villa des 18. Jahrhunderts, dem kleinen Trianon, das Ludwig XV. in der Nähe des Schlosses Versailles errichten liess. Schon die erste Besitzerin, Hélène Biber, bestimmte die Villa zu einem Zentrum kultureller Begegnungen. Der Umbau, der notwendig war, um die Villa ihrer neuen Bestimmung anzupassen, wurde auf leichte Eingriffe beschränkt, so dass die inneren und äusseren Charakteristiken des Baus erhalten bleiben konnten.
Das Museum liegt auf drei Etagen, denen unterschiedliche Ausstellungskonzeptionen entsprechen. Die Präsentation der Objekte richtet sich nach den Herkunftsorten, den verschiedenen Kulturen und den thematischen Erfordernissen.
Das Museum der aussereuropäischen Kulturen verdankt seine Existenz Serge und Graziella Brignoni (zwei Künstler, die zum Kreis der Surrealisten gehören), die ihre Sammlung 1985 der Stadt Lugano schenkten. Die Sammlung Brignoni ist eine der wichtigsten Europas. Sie umfasst rund 600 Objekte primitiver Kunst aus drei Kontinenten: Ozeanien, Asien und Afrika. Es handelt sich um Kultobjekte und Alltagsgegenstände.
Die grosse Ausstellung wird vervollständigt durch ein Zentrum für ethnologische Studien, das auch über eine Fachbibliothek verfügt. Dieses Zentrum organisiert Kongresse, Seminare, Vorträge und andere kulturelle Veranstaltungen, die mit den im Museum behandelten Themen zusammenhängen, eingeschlossen sind auch didaktische Aktivitäten.
Eintrittspreis
CHF 12.-/8.- EUR 8.- /5.-
Öffnungszeiten
Dienstag-Sonntag: 10.00 - 18.00
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